feat(atemschutz): umluftabhängige Filtergeräte lassen sich nicht überwachen — Konzept zu klären
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Assessment
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- 5/5
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- Over a week
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- 25/100
Research direction
Start with the referenced AtemschutzTrupp.cs, ScbaView.axaml, ScbaViewModel.cs, AtemschutzSection.cs, and SystemAlarmService.cs, then review #398/#418 because their trupp-type work is a stated prerequisite. The existing IsTimeAlarm and MaxDurationMinutes are identified as the time-monitoring foundation. First resolve the open product and safety questions; done means an agreed scope and specification, not an implementation defined by this issue.
Written by the indexing model from the issue text.
Description
Rückmeldung aus der Praxis
Atemschutz: Filter auch integrieren - Wie müssen wir mal klären
Inzwischen präzisiert: es geht um Filtermasken ohne Pressluft, also
umluftabhängigen Atemschutz. Wie das im Lagebuch aussehen soll, ist noch offen —
dieses Issue sammelt deshalb, was feststeht, was im Code im Weg steht und was
zu entscheiden ist. Es ist ausdrücklich keine fertige Spezifikation.
Worum es fachlich geht
Die Atemschutzüberwachung der App kennt heute genau eine Sorte Gerät: das
umluftunabhängige Isoliergerät, den Pressluftatmer. Daran hängt alles —
Einstiegsdruck, Rückzugsdruck, Druckabfrage, bar.
Das umluftabhängige Filtergerät ist etwas anderes: Vollmaske plus Filter,
die Atemluft kommt aus der Umgebung und wird durch den Filter gereinigt. Keine
Flasche, kein Manometer, kein Druck.
Filter sind typ- und klassenabhängig und farblich gekennzeichnet:
| Typ | Farbe | Gegen |
|---|---|---|
| A | braun | organische Gase und Dämpfe, Siedepunkt über 65 °C |
| B | grau | anorganische Gase und Dämpfe |
| E | gelb | Schwefeldioxid, saure Gase |
| K | grün | Ammoniak und organische Ammoniakderivate |
| CO | schwarz | Kohlenmonoxid |
| P | weiß | Partikel (P1/P2/P3) |
| Reaktor | orange | radioaktives Iod |
Dazu Kombinationsfilter (A2B2E2K2-P3 und ähnlich) und die Filterklassen 1 bis 3,
die die zulässige Schadstoffkonzentration bestimmen — grob 0,1 / 0,5 / 1,0 Vol.-%.
Einsatzgrundsätze — sie bestimmen, was eine Überwachung führen muss
Nach FwDV 7 darf ein Filtergerät nur eingesetzt werden, wenn
- genügend Sauerstoff vorhanden ist (mindestens 17 Vol.-%),
- Schadstoff und Konzentration bekannt sind und zum Filter passen,
- nicht in Behältern, Gruben, Kanälen oder engen Räumen gearbeitet wird,
- und nicht im Innenangriff bei einem Brand — Kohlenmonoxid und unbekannte
Pyrolyseprodukte schließen das aus.
Der für die Software entscheidende Unterschied zum Pressluftatmer:
Ein Filter hat kein Warngerät.
Beim PA sagt das Manometer, wann Schluss ist. Beim Filter merkt der Träger den
Durchbruch an Geruch, Geschmack oder Reizung — und das ist dann das
Rückzugskriterium. Es gibt keinen Messwert, den die Überwachung abfragen könnte.
Was sie führen kann, ist die Zeit.
Typische Lagen — das ist kein Randfall
- Nachlösch- und Aufräumarbeiten im Freien
- Tierseuchenbekämpfung
- bekannter Gefahrstoff im Freien, etwa Ammoniakaustritt am Kühlhaus
- Ölschaden, Lösemittel
- Kontaminationsschutz im Strahlenschutzeinsatz
Was im Code im Weg steht
grep -riE "filtergerät|filtermaske|pressluftatmer|umluftabhängig|vollmaske"
über src/, docs/, tests/ und die README → null Treffer. Es gibt dazu
nichts, und die vorhandene Überwachung ist durchgehend druckbasiert:
| Stelle | Was passiert |
|---|---|
AtemschutzTrupp.Register (AtemschutzTrupp.cs:138) |
if (entryPressure <= 0) throw … "Einstiegsdruck muss größer als 0 sein." — ein Filtertrupp ist damit überhaupt nicht anlegbar |
IsPressureAlarm (:328) |
LatestPressure <= ReturnPressureBar — ohne Druck sinnlos |
NextControlDueAt, IsControlDue, PressureControlIntervalMinutes |
die gesamte Druckabfrage-Schleife |
ScbaView.axaml:92 |
Feld EINSTIEGSDRUCK, NumericUpDown Minimum="1" — Pflichteingabe |
ScbaView.axaml:182, :211-220 |
Spalte DRUCK, Eingabefeld und Knopf DRUCK |
ScbaViewModel.cs:128 |
StatusDisplay kennt den Zustand "Druckabfrage" |
ScbaViewModel.cs:446-448 |
AlarmReason → "Rückzugsdruck erreicht ({bar} bar)" |
AtemschutzSection.cs:10 |
PDF-Spalten "Druck Start" und "Druck akt." |
SystemAlarmService.cs:33 |
Sprachansage voice-druckabfrage.wav |
Was dagegen schon passt
Die halbe Miete ist bereits da:
// src/LageBuch.Domain/Atemschutz/AtemschutzTrupp.cs:326
public bool IsTimeAlarm(DateTimeOffset now) =>
(IsActive || IsWithdrawing) && DueAt is { } due && now >= due;
IsTimeAlarm hängt allein an StartTime + MaxDurationMinutes und kennt
keinen Druck. Die Zeitüberwachung — genau das, was ein Filtertrupp braucht —
funktioniert also heute schon vollständig. Und MaxDurationMinutes sitzt je
Trupp, nicht global.
Dazu kommt das Fundament aus #398: der Branch fix/trupp-types-stammdaten
macht aus dem Trupp-Typ eine Stammdatenzeile.
public sealed record TruppType(string Name, int MemberCount, int MaxDurationMinutes)
Dort gehört ein Kennzeichen „umluftabhängig / kein Druck" hin. Dann ist ein
Filtertrupp eine Stammdatenzeile und kein Sonderfall im Code — dieselbe Lösung,
die #398 für CSA- und LPA-Trupp vormacht.
Ansatz (Richtung, nicht Entwurf)
- Kennzeichen am
TruppType, sobald #398 liegt. - Ist es gesetzt: Einstiegsdruck entfällt, Rückzugsdruck entfällt, Druckabfrage
entfällt. Überwacht wird über die Einsatzzeit, die es bereits gibt. - Druckfeld, Druckspalte, Druck-Knopf und die Druckabfrage-Ansage je Trupp
ausblenden, statt einen zweiten Überwachungspfad danebenzustellen. - Im Protokoll (
AtemschutzSection) darf bei so einem Trupp kein leeres
„— bar" stehen, sondern das, was tatsächlich geführt wurde.
Einschätzung aus der Praxis
(Meinung, keine getroffene Entscheidung — bewusst als solche gekennzeichnet.)
Der Filtertrupp gehört in die Überwachung. Wer unter Maske im
Gefahrenbereich ist, gehört auf die Tafel, mit Zeit — auch ohne Flasche. Die
Frage „wer ist noch drin und seit wann" ist beim Filtergerät dieselbe wie beim
Pressluftatmer, und sie ist genau die Frage, für die diese Anwendung gebaut ist.
Die Einsatzgrundsätze gehören als Hinweis hin, nicht als Sperre. Ob der
Sauerstoffgehalt reicht und ob der Filter zum Stoff passt, entscheidet der
Einsatzleiter, nicht das Programm — und zwar mit Informationen, die das Programm
gar nicht hat. Ein Hinweis beim Bereitstellen ist billig und richtig; eine
Blockade wäre falsch. Das ist dieselbe Haltung, die
src/LageBuch.AppLogic/Services/StammdatenCatalogue.cs bereits schriftlich
vertritt: "Nothing here rejects a value. An Einsatz in progress must never be
blocked."
Offene Fragen
Das ist der eigentliche Zweck dieses Issues:
- Überwachung oder Kräfte? Filtertrupp in die Atemschutzüberwachung, oder
reicht ein Eintrag bei den Kräften? - Filtertyp erfassen? Als Freitext, oder als Liste in den Stammdaten? Und
ist der Typ für die Dokumentation wirklich nötig, oder genügt „Filtergerät"? - Woher kommt die Einsatzzeit? Die Standzeit eines Filters ist
stoffabhängig, nicht gerätefest — es gibt keine Zahl wie die 30 Minuten beim
AGT. Vorgabe je Trupp-Typ und im Einsatz änderbar? - Sicherheitstrupp? FwDV 7 knüpft den an den umluftunabhängigen
Atemschutz. Beim Filtergerät ist die Lage anders — zählt ein Filtertrupp für
die Regel aus #399 mit, oder nicht? - Angebrochener Filter. Ein geöffneter Filter ist nur begrenzt weiter
verwendbar. Gehört das nachgehalten, oder ist das Gerätewartung und hat im
Lagebuch nichts verloren? (Meine Neigung: Gerätewartung.)
Querverweise
- #398 / #418 — Trupp-Typen aus den Stammdaten. Das Fundament; ohne das
wird der Filtertrupp ein dritter Magic String. - #399 — Sicherheitstrupp, siehe offene Frage 4.
- #402 — Rückzugsdruck ist eine flache 50-bar-Regel und
barein Literal statt
einer Einheit. Wer die Druckannahmen anfasst, berührt beides. - #410 — Mehrgasmessung. O₂-Gehalt und Schadstoffkonzentration sind genau die
Werte, die über die Filterfreigabe entscheiden; die Themen berühren sich. - #405 — Portabilitäts-Tracking.
- Dominant language
- C#
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Getting set up
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First steps
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- Fork the repository and make your change on a branch.
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